Kopfsalat: 10 Tipps zu Anbau, Pflege und Ernte

27.07.2022 |

Kopfsalat im Garten anzubauen lohnt sich, gedeiht er doch so gut wie immer. Wir haben einige Tipps für Sie, die zu einer reichen Salat-Ernte verhelfen – und eine kleine Rezept-Idee.

  1. Kopfsalat hat eine recht lange Saison, zwischen Mai und November. Für den Anbau wählen Sie am besten einen recht sonnigen Standort – andernfalls kann der Salat zu viel Nitrat enthalten.
  2. Wer den Salat früh ernten will, kann ihn schon im Februar drinnen säen. Er keimt am besten bei rund 15 Grad. Dazu braucht es kleine Pflanzgefäße und Anzuchterde.
  3. Ab April kann der Kopfsalat draußen angebaut werden. In kühleren Gegenden braucht er allerdings noch Schutz gegen etwaigen Frost (etwa eine Vlies-Decke). Alternativ können Sie den jungen Kopfsalat auch in ein Frühbeet setzen. Jungpflanzen können ins Freie übersiedeln, sobald sie eine Handvoll Blätter haben.
  4. Die Salatköpfe benötigen ausreichend Platz zum Wachsen. Zwischen den Salaten sollten daher mindestens 30 Zentimeter Abstand liegen. Außerdem sollte der Hals immer frei liegen, andernfalls könnte der Salat zu faulen beginnen.
  5. Sobald die Jungpflanzen eingepflanzt wurden, müssen sie gründlich eingegossen werden. Am besten gedeiht der Salat in lockeren, nährstoffreichen Böden – ein bisschen Komposterde tut ihm gut.
  6. Der Kopfsalat möchte regelmäßig und viel gegossen werden. Das Beet teilt er sich gern mit Spinat, Radieschen oder Karotten.
  7. Immer wieder kommt es vor, dass sich Schnecken oder Blattläuse am Salat zu schaffen machen. Gegen erstere Hilft ein Zaun, gegen zweitere zum Beispiel eine Brühe aus dem Ackerschachtelhalm.
  8. Um bis in den November hinein Salat ernten zu können, können Sie bis Ende September immer wieder nachsäen. Ungefähr zwei Monate nach der Aussaat ist der Salat erntebereit.
  9. Um den Salat zu ernten, am besten mit einem Messer direkt über der Erde abschneiden – so vermeidet man, dass er in zig einzelne Blätter zerfällt.
  10. Kopfsalat hält sich nicht lange frisch, daher sollten Sie ihn so schnell wie möglich verarbeiten. Besonders gut schmeckt er zum Beispiel mit knusprigen Speckwürfeln, Ei, einem klassischen Essig-Öl-Dressing und etwas frischem Brot.
Diese Webseite verwendet Cookies

Diese Website benutzt Cookies, die für den technischen Betrieb der Website erforderlich sind und stets gesetzt werden. Dabei handelt es sich um kleine Textdateien, die mit Hilfe des Browsers auf Ihrem Endgerät abgelegt werden. Sie richten keinen Schaden an. Wir nutzen Cookies dazu, unser Angebot nutzerfreundlich zu gestalten. Einige Cookies bleiben auf Ihrem Endgerät gespeichert, bis Sie diese löschen. Sie ermöglichen es uns, Ihren Browser beim nächsten Besuch wiederzuerkennen. Wenn Sie dies nicht wünschen, so können Sie Ihren Browser so einrichten, dass er Sie über das Setzen von Cookies informiert und Sie dies nur im Einzelfall erlauben, die Annahme von Cookies für bestimmte Fälle oder generell ausschließen sowie das automatische Löschen der Cookies beim Schließen des Browsers aktivieren.

Wählen Sie bitte
Ihre Cookie-Einstellungen wurden gespeichert